Kommunalwahl 2026
Wahlprogramm der AfD für den Landkreis Miltenberg
Wohlstand, Gesundheit und Freiheit beginnen vor Ort
Der selbstbestimmte und mündige Bürger steht bei uns im Mittelpunkt. Wir wollen die Rahmenbedingungen optimal gestalten, dass Sie sich beruflich und privat frei entfalten können. Denn wir glauben, dass Sie am besten wissen, was für Sie und Ihre Familie gut ist. Diese Grundüberzeugung zieht sich auch durch diese Kernziele.
- Mit guten Straßen und schnellem Internet Arbeitsplätze sichern
- Wir werden die Kreisstraßen nicht nur in der bestehenden Breite sanieren, sondern bei Bedarf auch ausbauen. Im Dialog mit dem Straßenbauamt werden wir die notwendigen Maßnahmen im Bereich der Staatsstraßen anmahnen. Dazu gehört auch eine weitere Mainbrücke im Südspessart. Die Mainbrücke bei Kleinwallstadt soll nun zügig realisiert werden und dann die Sanierung der Brücke zwischen Obernburg und Elsenfeld angepackt werden.
- Die Westfrankenbahn soll ausgebaut werden – idealerweise zweigleisig, oder zumindest mit vermehrten Ausweichpunkten. Eine Elektrifizierung ist mittelfristig anzustreben, jedoch nachrangig.
- Den ÖPNV wollen wir bedarfsgerecht gestalten und mit den Nachbarlandkreisen und der Frankfurter Metropole besser vernetzen. Darüber hinaus wollen wir private Mitfahrgelegenheiten durch mehr Pendler-Parkplätze fördern. Für die Senioren wollen wir Initiativen für Mitfahrgelegenheiten zum Einkaufen fördern.
- Die Ausweisung von Gewerbe- und Industriegebieten werden wir positiv begleiten, damit wohnortnahe Arbeitsplätze im Landkreis Miltenberg entstehen.
- Die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet über Glasfaserkabel wollen wir zusammen mit den Internetunternehmen und Kommunen vorantreiben.
- Die regionale Sparkasse soll auch weiterhin allen Bürgerinnen und Bürgern ein Konto gewähren.
- Ideologiefreie und sichere Energieversorgung statt Landschaftszerstörung
- Wir lehnen Angstmache vor dem Klimawandel ab und sehen die Ursache für Klimaschwankungen primär in Änderungen der Sonnenaktivität. Daher werden wir uns dafür einsetzen, dass der Landkreis Miltenberg aus allen vermeintlichen Klimarettungsinitiativen austritt (z.B. Energieagentur Unterfranken), da diese das Klima nicht ändern, sondern nur Steuergelder verschwenden.
- Den Neubau von Windkraftanlagen werden wir verhindern, weil sie den Strom verteuern und die Versorgungssicherheit gefährden.
- Stattdessen wollen wir die ursprünglich geplante Erweiterung des modernen Kohlekraftwerks in Aschaffenburg um einen weiteren Block auf den Weg bringen, da der Netzausbau und der Bau von Speicherkapazitäten in absehbarer Zeit nicht ausreichend sein werden.
- Der Verzicht auf eine Verspargelung der Landschaft sichert den Tourismus, der ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist.
- Photovoltaikanlagen sollten primär auf Gebäuden installiert werden. Sie sollen nicht die Landschaft zustellen und wertvolle Ackerböden der Lebensmittelerzeugung entziehen.
- Schullandkreis bleiben und Bildungslandkreis werden
- Wir wollen die Bausubstanz unserer Schulen erhalten und mit Augenmaß energetisch optimieren, ohne Unsummen für völlig überzogene Wärmedämmungen auszugeben. Wenn man mit diesem Grundsatz an Sanierungsprogramme heran geht, ist in vielen Fällen die Sanierung deutlich sinnvoller als ein Neubau. Der schnelle Beginn der Sanierungsarbeiten an der Berufsschule Miltenberg hat bei uns höchste Priorität.
- Wir wollen Bildung, die auch zu kritischem Mitdenken befähigt. Nur so bleibt Deutschland technologisch vorn. Dass Schulen den Kindern heute oftmals einschärfen, ein dubios zustande gekommener „Konsens“ sei wichtiger als vermeintliche „Fakten“ zu hinterfragen, ist eine Entwicklung, die unbedingt rückgängig gemacht werden muss.
- Schulbücher verbreiten die Narrative, die dem jeweiligen Kultusminister gefallen. Die dazu passenden „Wissenschaftler“ stellt man an staatlichen Institutionen ein. Das kann der Landkreis Miltenberg nicht verhindern. Aber ein AfD-Landrat würde die Schulbibliotheken mit neuen Büchern ausstatten, damit die gesamte Bandbreite der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die schulische Bildung einfließen kann.
- Erneute Lockdowns von Schulen und Freiheiteinrichtungen würden wir nicht mitmachen – egal wieviel Angst die Medien vor einer angeblich „gefährlichen Seuche“ schüren.
- Wissen gibt es nicht nur an Schulen und Universitäten. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich Wissen und Fähigkeiten angeeignet, die sie gerne an ihre Mitmenschen weitergeben möchten. Daher wollen wir den Kommunen durch eine möglichst niedrige Kreisumlage den finanziellen Spielraum lassen, um die Volkshochschulen auszubauen, und wir wollen die Angebote auf Landkreisebene vernetzen.
- Gesundheitslandkreis statt Impfzentrenförderer
- Wir werden eine breit angelegte Aufklärungskampagne durchführen & runde Tische initiieren über die Fehler, die während der Coronazeit gemacht wurden. Was wir 2020 bis 2023 erlebt haben, darf sich niemals wiederholen – insbesondere keine Impfzentren.
- Sollte die Bundesregierung nochmals die Gewährung von grundgesetzlich verbrieften Freiheitsrechten mit dem Impfstatus verknüpfen, würde ein AfD-geführtes Landratsamt über die Grundgesetzwidrigkeit derartiger Gesetze oder Verordnungen aufklären. Eine Spaltung unserer Gesellschaft in „Geimpfte“ und „Ungeimpfte“ darf es nie wieder geben!
- Wir wollen, dass die Menschen gesund bleiben. Daher wollen wir die Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern, Krankenkassen, Pflegeheimen und vom Roten Kreuz, sowie die Ärzte fortbilden über Medikamenten- und Impfnebenwirkungen.
- Die Schuleingangsuntersuchungen sollen weiterhin in Räumlichkeiten der örtlichen Schule angeboten werden und nicht ausschließlich im Gesundheitsamt in Miltenberg. Auf Impfwerbung ist dabei zu verzichten. Die Aufklärungsgespräche über Impfungen sollen die Hausärzte führen, die auch mit der Behandlung von Impfnebenwirkungen zu tun haben.
- Der jährliche Gesundheitstag des Landkreises Miltenberg soll noch stärker darauf abzielen, für gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise zu werben.
- Wir wollen ein respektvolles Miteinander von Schulmedizin und Naturheilverfahren.
- Wir wollen die Natur erhalten und die Müllentsorgung zuverlässig machen.
- Ein intaktes Ökosystem ist nicht nur unsere Lebensgrundlage. Sie macht auch die landschaftliche Schönheit aus, die wir erhalten wollen.
- Wir wollen wilde Tiere schützen, soweit sie keine Gefahr für die Menschen darstellen – insbesondere für die Kinder und Senioren. Daher halten wir das Dezimieren des Wolfsbestandes im Rahmen eines konsequenten Wolfsmanagements für alternativlos. Die Rudel werden immer größer und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste Mensch den Wölfen zum Opfer fällt.
- Wir begrüßen, dass die Einschränkungen der landwirtschaftlichen Nutzung durch „rote Gebiete“ bezüglich der Nitratwerte, beziehungsweise durch „gelbe Gebiete“ (Phosphatwerte) abgewendet werden konnte. Die AfD steht an der Seite der Landwirte, denn die Lebensmittelversorgung der eigenen Bevölkerung ist ein hohes Gut.
- Das Abfallkonzept muss verbessert werden. Die Zuverlässigkeit der Müllabholung muss besser werden. Das muss sich der Landkreis vertraglich zusichern lassen. Ein Dienstleister braucht einen personellen Puffer für Krankheitsfälle. In den Sommermonaten möchten wir das Abholintervall des Restmülls aus hygienischen Gründen nach Möglichkeit verkürzen.
- Die Jugend ist unsere Zukunft
- Gemeinsam mit dem Kreisjugendring wollen wir die Jugendhilfeplanung überarbeiten und den Herausforderungen von demographischem Wandel, Digitalisierung und Kommerzialisierung Rechnung tragen.
- Wir werden die Förderung von internationalen Jugendfreizeiten deutlich erhöhen, um die Völkerverständigung zu verbessern. Die Jugend soll friedenstauglich werden, nicht kriegstauglich.
- Wir trauen der Jugend zu, dass sie selbst erkennt, was Demokratie ist und wie man die wirklich stärkt. Eine Indoktrinierung der jungen Menschen durch Landkreismitarbeiter und die Einschwörung auf einen bestimmten Kampf lehnen wir ab.
- Auf Kreisbürger- und -jungbürgerversammlungen soll der Landrat Rede und Antwort stehen und so Demokratie erlebbar machen.
- Die Jugendhilfeplanung werden wir zeitgemäß fortentwickeln.
- Ausländerintegration fördern und einfordern
- Viele Ausländer, die in unseren Landkreis in den letzten Jahrzehnten gekommen sind, haben sich in unsere Gesellschaft integriert, teilen unsere Werte, arbeiten und zahlen Steuern. Diese Integrationsleistung wollen wir anerkennen und wertschätzen. Die Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft an solche Migranten wollen wir würdig feiern.
- Leider gelingt die Integration nicht immer und dieses Defizit beobachten wir nicht nur unter ausreisepflichtigen Migranten. Das haben ja inzwischen sogar unser grüner Noch-Landrat Jens-Marco Scherf und Bundeskanzler Friedrich Merz erkannt. Letzterer sieht dadurch sogar das Stadtbild beeinträchtigt. Wir wollen diese allseits bekannten Probleme lösen: Daher wollen wir diejenigen, die sich seit Jahrzehnten für mehr Zuwanderung stark machen, aktivieren und für die Integrationsarbeit begeistern: Die Verursacher der Probleme sollten einen kleinen Beitrag leisten, die negativen Folgen der verfehlten Einwanderungspolitik abzumildern. Dazu gehören auch die Pfarrer und Pfarrgemeinderäte, deren Kernkompetenz es sein sollte, ihre Mitmenschen aus anderen Kulturkreisen an christlich-abendländische Wertvorstellungen heranzuführen. Dadurch wollen wir die Kosten im Bereich der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) reduzieren.
- Die gemeinsame Nutzung der deutschen Sprache ist die Grundvoraussetzung für ein Gelingen der Integration. Daher halten wir die Sprachförderung vor der Einschulung für wichtig und die klare Regelung, dass auf dem Pausenhof Deutsch gesprochen wird.
- Wir werden keine Räumlichkeiten für erneute illegale Masseneinwanderungen – egal unter welchem Vorwand – im Landkreis Miltenberg schaffen: Weder Schulturnhallen umnutzen, noch Container aufstellen oder Hotels anmieten. Der Landrat muss sich an das Grundgesetz, Art. 16a halten, auch wenn es die Bundesregierung nicht tut.
- Im Dialog mit Polizei und Innenministerium werden wir uns dafür stark machen, dass die Bundesregierung ihren großspurigen Ankündigungen zur Rückführung von kriminellen Ausländern und von Kriegsflüchtlingen nach Kriegsende Taten folgen lässt.
- Wir befürworten die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen im Rahmen einer Bezahlkarte. Missbrauchs- und Umgehungsmöglichkeiten müssen beseitigt werden.
- Für vielfältige Kulturangebote und Völkerverständigung
- Wir wollen frühere Großveranstaltungen des Landkreises wie den Internationalen Chor-Wettbewerb wieder aufleben lassen, weil er der Völkerverständigung dient und billiger ist als Panzer und Taurus-Marschflugkörper.
- Wir wollen Kulturveranstaltungen zusammen mit privaten Veranstaltungsagenturen organisieren, die beim Publikum ankommen.
- Über eine Landkreis MIL Handy-App wollen wir die vielfältigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen der Vereine, der Kommunen und gewerblicher Anbieter bekannter machen und so den Tourismus fördern und das Freizeitangebot für die Einheimischen verbessern.
- Transparenz und Sparsamkeit
- Die Transparenz von Entscheidungen im Kreistag soll durch Live-Stream aller öffentlichen Kreistags- und Ausschußsitzungen, sowie deren Archivierung für zwei Wahlperioden, vergrößert werden.
- Damit unser Landkreis eine Zukunft hat, wollen wir die Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe, Landwirtschaft und die Umwelt erhalten und keinen riesigen Schuldenberg aufbauen.
- Durch Sparsamkeit bei Personal- und Sachausgaben werden wir die Kreisumlage von den aktuellen 47,9% auf die ursprünglichen 43% senken.
Mehr Geld für die Kommunale Ebene – weniger für München, Berlin und Brüssel
Unser Land muss wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Das heißt, dass ein viel größere Anteil der Lohnsteuern vor Ort in der Kommune und über die Kreisumlage im Landkreis bleiben muss, um die Grundlagen für unseren Wohlstand zu schaffen, statt dass die Bundesregierung es in alle Welt verschenkt, weltfremde Aktivisten damit durchfüttert, „Pandemien“ inszeniert und die Rüstungsindustrie reich werden lässt. Eine umfassende Finanzreform in Deutschland wird jedoch erst gelingen, wenn die AfD auf Bundesebene in der Regierungsverantwortung ist oder sehr gute AfD-Wahlergebnisse – beispielsweise auch bei Kommunalwahlen – die Altparteien zum Umdenken zwingen.
Zeichen setzen für Meinungsfreiheit, Corona-Aufarbeitung und Frieden
Senden Sie mit Ihrer Stimme für die AfD-Kreistagskandidaten und für den AfD-Landratskandidaten Dr. Christian Steidl eine klare Botschaft nach München, Berlin und Brüssel!
Möchten Sie an der Umsetzung unseres Wahlprogramm mitwirken und uns im Wahlkampf unterstützen? Dann sprechen Sie uns an bei unserem Stammtisch oder bei unseren Infoständen (Termine siehe: https://afd-miltenberg.de/events), oder kontaktieren Sie unseren Kreisvorsitzender Herbert R. Schulz per E-mail: kreisverband@afd-miltenberg.de
